Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt ist eine Arbeitsgemeinschaft auf bundesebene von landeskirchlichen Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Er verknüpft soziale und ökonomische mit sozialethischen Fragestellungen und fördert Ideen, die zu einer gerechten, humanen und zukunftsfähigen Arbeits- und Wirtschaftsweise beitragen.
Dazu führen wir den Dialog mit den Akteuren in der Arbeitswelt, mit Verantwortlichen in Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie in Politik und Kirche.
Er begleitet Menschen in Ihren Arbeits- und Lebensbezügen. Auf der Grundlage der biblischen Option für Arme, Schwache und Benachteiligte engagiert er sich für sozialen Frieden und eine gerechte Teilhabe aller. Durch sein Engagement erreicht er auch Menschen ohne traditionelle kirchliche Bindung.
Für manche das Beste, für andere nur Reste
Vor knapp sieben Jahren wurden die bisherigen Leistungen der Sozialhilfe
und der Arbeitslosenhilfe zu einer neuen sozialstaatlichen Leistung
zusammengefasst, für die es keinen vernünftigen Namen gab und die
seither schlicht Hartz IV genannt wird. Hartz IV schlug ein wie eine
Bombe und veränderte die Republik wie kaum eine Gesetz zuvor: Ehrwürdige
Behörden wurden zerschlagen und neu zusammengelegt, Hastig wurden neue
Computerprogramme geschrieben und die Betroffenen, Zahlungsempfänger wie
MitarbeiterInnen der Agenturen, wussten lange nicht, wie ihnen geschah.
So waren viele Hartz-IV-Bescheide zunächst einmal falsch und die
Widerspruchsflut trieb die Sozialgerichte beinahe an den Rand des
Kollapses. Quer durch die Republik entbrannte eine öffentliche
Diskussion, in den Medien, an Stammtischen, auf Akademietagungen.weiterlesen