Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) ist eine Arbeitsgemeinschaft von landeskirchlichen Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf Bundesebene.

Er verknüpft soziale und ökonomische mit sozialethischen Fragestellungen und fördert Ideen, die zu einer gerechten, humanen und zukunfts­fähigen Arbeits- und Wirtschaftsweise beitragen.

Dazu führen wir den Dialog mit den Akteuren in der Arbeitswelt, mit Verantwortlichen in Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie in Politik und Kirche.

Der KDA begleitet Menschen in ihren Arbeits- und Lebensbezügen. Auf der Grundlage der biblischen Option für Arme, Schwache und Benachteiligte engagiert er sich für sozialen Frieden und eine gerechte Teilhabe aller. Durch sein Engagement erreicht er auch Menschen ohne traditionelle kirchliche Bindung.

Seit März 2011 ist der KDA gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) sowie dem Bund Evangelischer Arbeitnehmer (BEA) als Arbeitsbereich in den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) eingebunden.

Sonntagsallianz fordert Bundesbedarfsgewerbeverordnung

Das Bundesverwaltungsgericht erklärte die hessische Bedarfsgewerbeverordnung, gegen die verdi und zwei evangelische Dekanate gemeinsam einen Normenkontrollantrag gestellt hatten, in Teilen für nichtig. Da in den meisten Bundesländern ähnliche Bedarfsgewerbeverordnungen gelten, bekräftigt die Allianz für den freien Sonntag ihre Forderung von der 5. Zeitkonferenz im Februar 2014: Der Bund muss nun eine für alle Bundesländer verbindliche, mit dem Schutz der Sonn- und Feiertage verträgliche Regelung treffen.weiterlesen

Liegestühle „Sonntag – Geschenk des Himmels"

Es sind bundesweit Bestellungen für 167 Liegestühle der Sonntagsallianz eingegangen. Damit wurde kurz vor Schluss noch der günstigste Preis von 37,85 Euro pro Stück (inkl. MwSt) erreicht. Die Lieferungen werden laut Scholz Promotion voraussichtlich eine Woche früher bei den Bestellern eintreffen, schon in KW 50. Sie liegen also rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum bzw. stehen auf jeden Fall für Aktionen rund um den Internationalen Tag des freien Sonntags (3. März 2015) bereit.weiterlesen

Freihandel braucht Regeln und Transparenz - Stellungnahme des Vorstandes des KDA auf Bundesebene zum TTIP-Abkommen

Seit Sommer 2013 verhandelt die EU mit den USA unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit über ein transatlantisches Freihandelsabkommen, das sogenannte TTIP-Abkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership). Dieses geplante Abkommen reiht sich ein in eine ganze Reihe ähnlicher internationaler Abkommen wie etwa dem CETA-Abkommen zwischen Kanada und der EU oder den multilateralen Verhandlungen über Dienstleistungen, dem sog. TiSA-Abkommen. Diese Verhandlungen folgen einer ökonomischen Logik, die dem nahezu unbegrenzten Freihandel eine allgemeine wohlstandsmehrende Wirkung zuschreibt. Gegen diese Logik sprechen allerdings die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, in denen die in weiten Teilen unregulierte Globalisierung nicht nur Gewinner, sondern auch zahlreiche Verlierer hervor gebracht hat. In die laufende Debatte um TTIP bringt der Vorstand des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) auf Bundesebene folgende Stellungnahme ein: weiterlesen

Neuer KDA Bundesvorstand gewählt

Bei der Bundeskonferenz des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) wurde Michael Klatt am 18. September in Berlin als neuer Bundesvorsitzender gewählt. Er folgt Peter Janowski, der nach sechsjähriger Amtszeit als Vorsitzender des KDA nicht erneut angetreten war. In seiner Funktion als Vorsitzender des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) aber bleibt Peter Janowski bis zum Frühjahr 2015 aktiv.weiterlesen

Lehren aus der Schlecker-Pleite: Ministerin Nahles nimmt Forderungen zum Insolvenzrecht entgegen

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, nahm am Montag, 14 Juli in Berlin einen Forderungskatalog zu Konsequenzen aus der Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker entgegen. An der Übergabe nahmen die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Schlecker, Christel Hoffmann, Stefanie Nutzenberger vom ver.di Bundesvorstand, die Münchner Rechtsanwältin Elke Lill, die im Insolvenzverfahren den Gesamtbetriebsrat vertreten hatte, Martin Schwarz, Wirtschafts- und Sozialpfarrer des kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Ulm und die baden-württembergische ver.di Landesbezirksleiterin Leni Breymaier teil.weiterlesen

Parteiübergreifendes Votum für den arbeitsfreien Sonntag in Europa

27 deutsche Europakandidaten unterzeichnen "Pledge" Die European Sunday Alliance, ein Netzwerk von über 100 Einzelorganisationen aus 17 europäischen Ländern, forderte im Vorfeld der Europawahlen Kandidierende der verschiedenen Länder und Parteien auf, eine Selbstverpflichtung zum Sonntagsschutz zu unterzeichnen. Die Kandidaten erklärten damit ihre Absicht sicherzustellen, „dass die einschlägige EU‐Gesetzgebung einen gemeinsamen wöchentlichen Ruhetag für alle EU- Bürgerinnen und Bürger, im Prinzip den Sonntag, respektiert und fördert, um die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen und eine bessere Balance zwischen Familie, Privatleben und Arbeit zu gewährleisten."weiterlesen

Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft

Die beiden christlichen Kirchen fordern eine erneuerte Wirtschaft- und Sozialordnung. Hannover, 28.02.2014 - Die Diskussion um den sozialen Zusammenhalt und um Werte in unserer Gesellschaft geht weiter. 17 Jahre nach dem Sozialwort Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit melden sich die evangelische und katholische Kirche erneut gemeinsam zu Wort. Sie reagieren damit auf die Herausforderungen der letzten zwei Jahrzehnte, die sich aus dem verschärften Klimawandel und den noch nicht bewältigten Folgen der Finanzkrise ergeben haben. Mit der Sozialinitiative Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft begegnen die Kirchen den Forderungen von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, sich in den laufenden Diskussionsprozess einzumischen.weiterlesen

Jetzt! "So werdet ihr leben."

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,
unser ökologischer Fußabdruck ist zu groß. Wenn wir unsere Lebensgewohnheiten nicht verändern, werden nachfolgende Generationen keine lebensfreundliche Erde mehr vorfinden. Diese Erkenntnis ist erschreckend. Es ist daher an der Zeit, zu ökologisch nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensstilen zu finden. Leider wissen wir aus Erfahrung, dass die Zeit für grundlegende Änderungen immer erst dann gekommen ist, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist. Das darf in diesem Fall nicht passieren. Darum: JETZT!weiterlesen

Reichtum, du wirst ein Segen sein

Mitte Juli ist das neue KDA-Themenheft erschienen.
Thema in diesem Jahr: Reichtum und Armut.
Die Schere zwischen den Einkommensmillionären und den Niedriglohnbeschäftigten in unserem Land klafft immer weiter auseinander. Gleichzeitig gibt es aber auch Millionäre, die freiwillig mehr Steuern zahlen wollen. Höchste Zeit, über das Thema 'Reichtum' nachzudenken.
Wer an der Broschüre interessiert ist, kann hier sie hier als pdf downloaden. Wer mehr will, kann die Broschüre auch gleich bestellen. Preis: 1,50 Euro (10-49 Stück = 1,30 Euro, ab 50 Stück 1,20 Euro) zzgl. Versandkosten. Bestellbar in der VKWA-Geschäftsstelle, Jutta Mählig-Hilmes, Arnswaldtstraße 6, 30159 Hannover oder per E-Mail: info@kwa-ekd.de weiterlesen

Wenn der Haussegen schief hängt

Konflikte in der Arbeitswelt konstruktiv lösen
"Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich zu schaffen", so Schulz von Thun.
Wir kennen das alle aus unserem Arbeitsalltag: Konflikte sind an der Tagesordnung. Sofern sie konstruktiv gelöst werden, bieten sie durchaus Entwicklungschancen. Wenn Konflikte aber eskalieren und es zu immer härteren und unmenschlicheren Formen der Auseinandersetzung kommt, dann leiden nicht nur alle Beteiligten, es entstehen auch erhebliche Kosten.
Nach einer repräsentativen Studie der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 4.000 Industrieunternehmen gibt jedes zweite Unternehmen in diesem Bereich Mehrkosten von mindestens 50.000 Euro pro Jahr an. Jedes zehnte Unternehmen beziffert den Schaden sogar auf 500.000 Euro. Abgesehen von diesen betriebswirtschaftlichen Problemen, kann es für Betrofffene ...
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