Betriebliche Konfliktkultur

"Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich zu schaffen", so der Psychologe und Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun.
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) empfiehlt gemeinsam mit der Betriebsseelsorge (BSS) Konflikte in der Arbeitswelt konstruktiv zu lösen. Wie das geht, stellen die beiden Organisationen in einer Broschüre vor, die bei KDA und BSS erhältlich ist und unter dem Stichwort 'Veröffentlichungen' bei den 'Themenheften' auch als Download kostenfrei zur Verfügung steht.

Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) ist eine Arbeitsgemeinschaft von landeskirchlichen Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf Bundesebene.

Er verknüpft soziale und ökonomische mit sozialethischen Fragestellungen und fördert Ideen, die zu einer gerechten, humanen und zukunfts­fähigen Arbeits- und Wirtschaftsweise beitragen.

Dazu führen wir den Dialog mit den Akteuren in der Arbeitswelt, mit Verantwortlichen in Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie in Politik und Kirche.

Der KDA begleitet Menschen in ihren Arbeits- und Lebensbezügen. Auf der Grundlage der biblischen Option für Arme, Schwache und Benachteiligte engagiert er sich für sozialen Frieden und eine gerechte Teilhabe aller. Durch sein Engagement erreicht er auch Menschen ohne traditionelle kirchliche Bindung.

Seit März 2011 ist der KDA gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) sowie dem Bund Evangelischer Arbeitnehmer (BEA) als Arbeitsbereich in den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (VKWA) eingebunden.

Wenn der Haussegen schief hängt

Konflikte in der Arbeitswelt konstruktiv lösen
"Wo Menschen miteinander schaffen, machen sie sich zu schaffen", so Schulz von Thun.
Wir kennen das alle aus unserem Arbeitsalltag: Konflikte sind an der Tagesordnung. Sofern sie konstruktiv gelöst werden, bieten sie durchaus Entwicklungschancen. Wenn Konflikte aber eskalieren und es zu immer härteren und unmenschlicheren Formen der Auseinandersetzung kommt, dann leiden nicht nur alle Beteiligten, es entstehen auch erhebliche Kosten.
Nach einer repräsentativen Studie der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 4.000 Industrieunternehmen gibt jedes zweite Unternehmen in diesem Bereich Mehrkosten von mindestens 50.000 Euro pro Jahr an. Jedes zehnte Unternehmen beziffert den Schaden sogar auf 500.000 Euro. Abgesehen von diesen betriebswirtschaftlichen Problemen, kann es für Betrofffene ...
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KDA Aktuell - Februar 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zunächst bedanke ich mich bei allen Mitarbeitenden, Partnern, Verbündeten und Mitgliedern ganz herzlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir haben im vergangenen Jahr miteinander unsere Themen engagiert vorangebracht und vieles gemeinsam erleben dürfen. Ich denke dabei nicht zuletzt an die Eröffnung des Friedrich Karrenberg Hauses, das Forum Kirche–Wirtschaft–Arbeitswelt mit Peer Steinbrück in Berlin oder die Buß- und Bettagsbroschüre zum Thema „Europa macht reich“. In dieser Neujahrsausgabe blicken wir kurz auf das letzte Quartal 2012 zurück, um dann guten Mutes nach Vorne zu schauen. Auch dieses Jahr wird uns wieder viel erwarten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr. Liebe Grüße, Ihr Axel Braßlerweiterlesen

Leiharbeit auf dem Prüfstand

Durch die seit Herbst 2008 andauernde Finanzkrise und die folgende Rezession verlieren weit über 100.000 Arbeitnehmende ihren Arbeitsplatz. Als Erstes trifft es die Leiharbeitnehmenden.  Der Fachausschuss "Humanisierung und neue Technik" des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Evangelischen Kirche in Deutschland hat die Situation der Leiharbeitenden untersucht und fordert arbeitsrechtliche Änderungen. Sie sollen verhindern, dass Menschen unter prekären Bedingungen arbeiten. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen von ihrem...weiterlesen

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