Germany´s next Job-Model
21.10.2010Haus Eckstein, Nürnberg
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Frauen sind stärker betroffen von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und prekärer Arbeit wie Niedriglohn und Minijobs.
Die Wirtschaftskrise traf jedoch zunächst vor allen Männer im produzierenden (Export-)Gewerbe, nicht die Frauen in den Dienstleistungsbranchen. Entsprechend investier(t)en die staatlichen Konjunkturprogramme boesonders in Straßenbau, Infrastruktur, Abwrackprämie und die Verlängerung von Kurzarbeitergeld. Wurden die Bandarbeiter von Opel gerettet, die Verkäuferinnen von Quelle/Arcandor aufgegeben?
Als aktuelle Folge von Finanz- und Eurokrise, den Konjunkturpaketen und Sparbeschlüssen zeichnen sich Kürzungen im sozialen Bereich ab. Frauenarbeitsplätze im Dienstleistungsbereich, in Bildungseinrichtungen, bei der Kinderbetreuung, im Gesundheitswesen sowie im Handel geraten unter Druck.
Können Frauen unter diesen Bedingungen ihre Forderungen nach angemessener Entlohnung und guten Arbeitsbedingungen durchsetzen? Wird es ein "Top" für die Frauen oder ein "Flop", weil sie bei der Krisenbewältigung den Kürzeren ziehen und prekäre Arbeit zur Normalität wird?
Auf diese Fragen wollen wir gemeinsam Antworten finden mit Frauen aus Arbeitswelt, Multiplikatorinnen, Wissenschaftlerinnen, Interessenvertreterinnen aus Kirche, Gewerkschaft, Betrieben, Verwaltung und Politik.
Sie alle sind herzlich eingeladen!
Veranstalter:
kda - Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Frauen & Arbeit, Gudrunstraße 33, 90459 Nürnberg
Kontakt und Anmeldung:
Gabi Sörgel, Sekretariat
frauenarbeit@kda-bay.de
Telefon 0911 43100-221
Telefax 0911 43100-230

