02. - 03.05.2012, Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Seit dem 1. Mai 2011 gilt die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland auch für die Bürger/innen der meisten östlichen Mitgliedsländer der
Europäischen Union, und bereits im übernächsten Jahr
werden Bulgarien und Rumänien folgen. Mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit verbanden und verbinden sich
einerseits Hoffnungen auf positive Impulse für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, andererseits Befürchtungen
um das Lohnniveau und das soziale Gefüge in Deutschland.
Wir ziehen eine Zwischenbilanz, die aus aktuellem Anlass auch die Migration aus den besonders von der
Wirtschafts- und Finanzkrise betroffenen EU-Ländern
in den Blick nimmt.
Wir fragen nach den tatsächlichen Auswirkungen für
den deutschen Arbeitsmarkt, den Erfahrungen der
Ämter sowie den konkreten Erfolgen und Schwierigkeiten der sozialen Integration von EU-Arbeitnehmer/
innen. Ebenso wird das relativ neue Phänomen der
innereuropäischen Armutsmigration aus Osteuropa
als bedeutsamer Teil der innereuropäischen Mobilität
in den Blick genommen. Welche Herausforderungen
muss Deutschland künftig wie meistern, damit die innereuropäische Migration hierzulande zu einem Erfolg
für beide Seiten werden kann?
Die Tagung richtet sich an politisch Interessierte ebenso wie an Verantwortliche in Verwaltungen, sozialer
Beratung, Unternehmen und Gewerkschaften und soll
Orientierung beim Umgang mit den Folgen innereuropäischer Migration vor Ort geben.