Der Schein trügt:
Was da so blinkt an den Wohnmobilen und Wohnwagen am Wegesrand, ist
nicht der Rest der Beleuchtung der Weihnachtszeit: Es ist vielmehr Ausdruck für Entwürdigung von Menschen.
An Straßen unserer freiheitlichen
Republik demonstrieren Zuhälter und Kunden von Prostituierten
unverhohlen, dass Entwürdigung und Freiheitsberaubung mit dem Gesetz
zur Legalisierung der Prostitution von 2002 erlaubt sind. Kaum jemanden
interessiert das. Wer wagt, das Thema Prostitution zur Sprache zu
bringen, wird milde belächelt oder ganz einfach ignoriert. Oft fallen
dabei auch Begriffe wie „gesellschaftliche Akzeptanz“ oder gar
„gebotene Toleranz“.