Soziale Gerechtigkeit
„Teilhabe-, Befähigungs- und Verteilungsgerechtigkeit markieren das Fundament eines theologisch-sozialethisch begründeten Verständnisses von Gerechtigkeit. Auf diesem Fundament fordert evangelische Ethik für alle Menschen den Zugang zu den Grundgütern der Gesellschaft, eine grund- legende soziale Sicherung und eine Qualifikation aller für die Sphäre des gesellschaftlichen Austauschs.“
Denkschrift des Rates der EKD zur Armut in Deutschland „Gerechte Teilhabe“
Wem der Zugang zu den sozialen Gütern verwehrt oder erschwert wird, wie sie insbesondere in den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten (WSK) festgehalten sind, ist gesellschaftlich benachteiligt. Nach christlichem Verständnis sollen alle Menschen gleiche Lebenschancen haben. Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind die Voraussetzungen für sozialen Frieden und liegen in der Verantwortung aller.